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  • Magdalena 9:11 am am November 17, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Gesundheitsatlas Neuseeland, Gesundheitsinformationen, Gesundheitswesen, , , Kommunaldaten, , Kommunalpolitik   

    Basierend auf InstantAtlas wurde ein neues online Forschungstool für das Gesundheitswesen eingeführt 

    Das „Centre for Public Health“ (Zentrum für das Gesundheitswesen) hat eine Webseite eingeführt, „CPHROnline“, (http://cphronline.massey.ac.nz) welche es Gesundheitsexperten, Akademikern und der Öffentlichkeit mittels eine Serie von interaktiven Karten ermöglicht, alle Arten von Gesundheitsdaten online einzusehen. Die Webseite basiert auf der Zusammenarbeit zwischen dem „Centre for Public Health“ der Massey University, dem „Ministry of Health Māori Health Directorate“ und der „University of Otago’s Te Ropu Rangahau Hauora A Eru Pomare“. Ihr Ziel ist es, eine zentrale Datenquelle für die Gesundheitsdaten vieler verschiedener Organisationen zu werden.

    Die Berichte auf der CPHROnline Webseite kartieren nicht nur Gesundheitsdaten, sondern umfassen auch Säulendiagramme, die Gesundheitsdaten zwischen verschiedenen Regionen vergleichen. Ausserdem gibt es Zeitseriendiagramme, die aufzeigen wie sich Gesundheitsindikatoren innerhalb der Regionen über einen Zeitraum verändert haben. Die Gesundheitsdaten auf der CPHROnline Webseite umfassen Karten zu den Themen: Todesursachen (z.B. Krebs, Diabetes), meldepflichtige Krankheiten, Demographie, Umwelthygieneindikatoren, sowie verhaltensbedingte Risikofaktoren wie Rauchen und Spielsucht.

    Die Karte „Māori Health Statistics Online“ des „Māori Health Directorates” zeigt öffentliche Gesundheitsdaten aus der Sicht der Maori. Besucher der „Māori Health Directorate“ Webseite können auch von dort über Links die Karten einsehen.

    Barry Borman, Dozent des Zentrums, das Teil der „Massey School of Public Health“ ist, sagt, dass die CPHROnline Webseite Vergleiche zwischen verschiedenen Bereichen und Zeiträumen ermöglicht. Es gibt auch eine Doppelkarte, mit der man zwei Datensätze innerhalb der gleichen Gesundheitskategorie vergleichen kann.

    Zunächst müssen die öffentlich zur Verfügung stehenden Daten mit Hilfe des „District Health Board“ zusammengestellt werden. Die Daten auf der Ebene der regionalen Gemeinde und anderer geographischer Abteilungen werden dann während der Weiterentwicklung der CPHROnline Webseite hinzugefügt.

    „Mit Daten, die eine Zeitserienanimation erlauben, kann man Trends über einen Zeitraum erkunden und einsehen. Beispielweise kann man das Auftreten von Meningokokken vor und nach der Einführung des Impfprogramms sehen oder ob sich Raucher vermehrt an die „Quitline“ Hilfe wenden, nachdem die Tabaksteuer erhöht wurde.“

    Die Karten und Daten können auch heruntergeladen werden.

    Das Zentrum freut sich auf Anfragen von der Öffentlichkeit und ist immer offen für Gespräche und Diskussionen über die Daten, die von anderen Abteilungen und Organisationen kommen und auf der CPHROnline Webseite zu finden sind.

    Professor Borman sagt: „Wir denken, dass es ein tolles Werkzeug ist, um Daten den Menschen, die sich für die Gesundheit interessieren, einfach zur Verfügung zu stellen.“

    Bild: Barry Borman, Dozent

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  • Magdalena 1:05 pm am September 24, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Behavioural Risk Factor, Center for Disease Control and Prevention, Daten in Karten visualisieren, , Datensammlung, , , Gesundheitswesen, , , Risikofaktor Übergewicht   

    Das Gesundheitsministerium von Montana 

    Hintergrundinformationen

    Seit mehr als 26 Jahren werden im Rahmen des amerikanischen Programms‚ Behavioral Risk Factor Surveillance System (BRFSS), verhaltensbedingte Risikofaktoren bei Erwachsenen gesammelt, die die Gesundheit der Bürger beeinflussen. Die BRFSS Datensammlung- und analyse ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsministerium von Montana und dem „Center for Disease Control and Prevention; CDC“ (Ministerium für die Gesundheitspflege und soziale Dienste).

    Diese Umfragen konzentrieren sich auf Verhalten, die ausschlaggebend sind für Todesfälle (wie Herzkrankheiten, Krebs, Schlaganfall, Diabetes und Verletzungen) und andere wichtige gesundheitliche Probleme.

    Die BRFSS Daten werden dazu benutzt, um:

    –       gesundheitliche Probleme in eine Rangfolge zu bringen und strategische Pläne zu entwickeln

    –       den Erfolg von Präventionsmaßnahmen zu überwachen und zu bewerten

    –       die Zielsetzung der Präventionsmaßnahmen zu bewerten

    –       adäquate Gesundheitsrichtlinien zu unterstützen

    Ferner werden sie dazu benutzt, die Öffentlichkeit und Entscheidungsträger über Krankheitsprävention zu informieren.

    Entscheidungsträger, Gesetzgeber, Forscher, fachliche Institutionen und Gemeindeorganisationen müssen verstehen, was diese Daten bedeuten. InstantAtlas, ein Datenpräsentationstool, wird derzeitig vom „Montana Department of Public Health and Human Services (DPHHS)“ (Gesundheitsministerium von Montana) benutzt, um leicht zu verstehende Online-Berichte zu erstellen.

    Wie alles begann

    Montana ist der viertgrößte Bundesstaat der USA mit einer Fläche von 145.552 Quadratmeilen aber mit einer Bevölkerung von weniger als einer Million. Durchschnittlich leben sechs Menschen pro Quadratmeile. Wir haben Dr. Joanne Oreskovitch, BRFSS Direktorin und Epidemiologin des Gesundheitsministeriums, interviewt. Sie erklärt, dass die Bevölkerungsdichte einige Probleme bei der Kartierung der BRFSS-Daten bereitet. Daher werden die Berichte auf regionaler Ebene erstellt.

    Joanne sagt, dass sie das Kartierungsprojekt mit den BRFSS-Daten des Jahres 2008 starteten. Heather Zimmermann, MPH und BRFSS Epidemiologin, sagt, dass es einfach zu benutzen ist und dass man Resultate produzieren kann, die auch von Mitarbeitern ohne GIS-Erfahrung bearbeitet werden können.

    Den Anforderungen entsprechen

    Die BRFSS-Daten über Montana sind nun in einem einfach zu verstehenden Format zu haben. Dies ist besonders wichtig für Laien. Das BRFSS-Team hat neue Vorlagen entwickelt, mit denen Metadaten leicht eingefügt werden können. Dies bedeutet, dass weitere Datensätze in die Berichte integriert werden können. InstantAtlas ist flexibel aber auch zugleich robust genug, um weitere Daten verarbeiten zu können.

    Erweiterung der Kartierungsmöglichkeiten

    Das Montana BRFSS Programm erstellt auch Berichte über das „Community Health Assessment“ (Bewertung der Gesundheit der Gemeinde). Dies wird von Gesundheitsämtern auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene benötigt, um akkreditiert zu werden. Der Akkreditierungsprozess ist Teil des Gesundheitssystems in den USA. Er hat zum Ziel Leistungsstandards zu setzen und Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen zu entwickeln, zu bewerten und zu planen. Das BRFSS Personal glaubt, dass Datenpräsentationstools, wie InstantAtlas, dabei helfen werden, Daten zu interpretieren und diese auf lokaler Ebene in Montana ständig zur Verfügung zu stellen. Hervorragend funktionierende Systeme werden Gemeinden dabei helfen, ihre Ziele in Bezug auf Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu verwirklichen. Mittel wie das BRFSS und InstantAtlas werden Bundesstaaten dabei helfen, fundiertere Gesundheitspraktiken zu entwickeln.

    Hauptvorteile

    –       BRFSS-Daten werden benutzerfreundlich präsentiert

    –       Es wird weniger Zeit benötigt, die BRFSS-Berichte zu erstellen

    –       Ein großer Kreis von Laien kann die Daten einsehen und verstehen

    –       Das Datenpräsentationstool hilft dem BRFSS-Team seine Ziele zu erreichen

     
  • Jon Peltenburg 2:44 pm am April 6, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Amt für Gesundheit, Arbeitsgemeinschaft Gesundheit, , Diabetes, , , Gesundheitpräventation, , Gesundheitswesen, Institut Gesundheit, , medizinische Grundversorgung   

    Kundenbeispiel: Diabetes UK 

    Diabetes UK benutzt InstantAtlas, um zu informieren, zu unterstützen und um gegen Diabetes zu kämpfen

    Mittels InstantAtlas veröffentlicht Diabetes UK Informationen über lokale Dienstleistungen und Serviceanalyse regionaler und nationaler Leistungen, deren Daten auf Umfragen basieren. Der gemeinnützige Verein kann so besser Menschen mit Diabetes unterstützen, weil sie dank der großen Aussagekraft der Darstellungen leichter die Statistiken benutzen und analisieren können. Ferner können sie für Verbesserung der lokalen Versorgung und Unterstützung werben, um die nationalen Ziele des Services zu erreichen.

    Diabetes UK ist die grösste Organisation in Grossbritanien, die Menschen mit Diabetes unterstützt, Forschungen finanziert und auf die Gefahren aufmerksam macht und ihnen so hilft, mit dieser Krankheit zu leben. Es gibt ca. 2,35 Millionen Menschen mit Diabetes in England. Bis 2010 wird erwartet, dass mehr als 2,5 Millionen Menschen Diabetes haben werden – 9% davon aufgrund von Fettleibigkeit.

    Die Mission des gemeinnützigen Vereins ist es, „Diabetikern das Leben zu verbessern und für ein Leben ohne Diabetes zu arbeiten.“ Zwei zentrale Aufgaben dieser Mission sind es, auf die Krankheit aufmerksam zu machen und Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Lokale Regionen überwachen

    Informationen über Diabetes würde es nicht geben und wären schwer zu bekommen, gäbe es nicht Diabetes UK. Um Ihre Mission zu verwirklichen, will die Organisation zentrale Informationsquelle über Serviceleistung und deren Ansprüche sein. Ihre Zielgruppe sind Menschen mit Diabetes, Pfleger, Gesundheitsexperten, medizinische Grundversorgung durch Ärzte (Primary Care Organisations), ihr Netzwerk und ihr Personal.

    Diabetes UK vergleicht eine Vielzahl von Informationen der Erstversorgung mit den nationalen Richtlinien des Gesundheitsministeriums. Dieses bietet der Organisation wichtige unterstützende Informationen, so dass sie für nationale und regionale Verbesserungen von schlechten Serviceleistungen und Ungleichheiten in ihrer Verfügbarkeit kämpfen können.

    Bericht zur Lage der Nation

    Bis vor kurzem veröffentlichte die Organisation ihre Informationen in einem gedruckten Jahresbericht zur Lage der Nation zusammen mit weiteren Statistiken.

    Diabetes UK stellte fest, dass es für ihre Kunden nützlicher sei, wenn die Daten zeitnah zur Verfügung gestellt werden könnten. Auch wäre es ein besserer Service, wenn Kunden die Daten selber einsehen könnten und somit die Recherche ihren Wünschen entsprechen würde. Dieses würde ferner alle Beteiligten entlasten und das Erreichen ihrer Ziele beschleunigen.

    Charlotte Gosden, Informationsanalytikerin von Diabetes UK, sagte: „Wir beschlossen, alles online und aus einer Hand zur Verfügung zu stellen, um besseren Zugriff auf Daten und Analysen zu ermöglichen. Wir wollten auch unsere statistischen Daten klar präsentieren. Wir wollten Tendenzen und regionale Vergleiche als Grafiken darstellen, um die versteckten Informationen von Statistiken aufzuzeigen und Mängel klar darzustellen.“

    InfoBank mittels InstantAtlas

    Diabetes UK schaute sich mehrere Softwarepakete und nach Kundenwünschen erstellte Programme an. Im Januar 2007 führte es eine InfoBank mittels InstantAtlas ein. Dies ist eine von GeoWise entwickelte Software, mit der man Daten vieler Ressourcen vergleichen und differenzierte Gebietsprofile, räumliche Zuordnungen und benutzerdefinierte Tabellen, Karten und Grafiken erstellen und online veröffentlichen kann.

    Gosden sagte: „Mit InstantAtlas können wir Daten von verschiedenen Quellen und in unterschiedlichen Formaten vergleichen und in einem einzigen Format und nach Gebieten geordnet präsentieren. Einfacher als durch gedruckte Berichte können Benutzer aktuelle Informationen über die Versorgung sehen und feststellen, inwieweit ihr lokaler Dienstleister die Standards erfüllt.“

    Statistiken über die Versorgung werden mittels auffallender Grafiken dargestellt, die lokale, regionale und nationale Leistungunterschiede deutlich machen und Vergleiche mit den nationalen Zielsetzungen vereinfachen.

    Leistungsfähige Kommunikation

    Diabetes UK kann mittels des dynamischen Berichts von InstantAtlas einfach und klar aufzeigen, dass einige Regionen besseren Service haben, etwa bei Augenuntersuchungen oder Bildung als andere Regionen. In der Zukunft wird es auch aufzeigen, ob Menschen beispielsweiser der gleichen Altersgruppen, Rasse oder auch Geschlecht in einigen Regionen benachteiligt sind.

    Gosden sagte: „Das beeindruckende Anschauungsmaterial von InstantAtlas ermöglicht es uns, die Themen all unseren Kunden klar zu präsentieren. Wir können lokale Serviceversorgung mit Zielen vergleichen und dieses grafisch darstellen, um unsere Arbeit zielgerichteter und effektiver zu machen. Menschen mit Diabetes können auch schnell erkennen, wie ihre Region abschneidet.“

    Daten über erwartete Verbreitung kann mit realen Diagnosisraten verglichen werden. Gosden sagte: „Wo Diagnosen sehr unter den Erwartungen liegen, können wir für steigende Untersuchungen werben.“

    Als Teil ihrer Kampagne empfiehlt Diabetes UK, dass Gesundheitsinspektoren die InfoBank benutzen, um die Beweislage selbst sehen zu können. Gosden sagte: „InfoBank zeigt mittels InstantAtlas das genaue Niveau der medizinischen Grundversorgung im Vergleich zu den gesetzten Zielen. Damit können zukünftige Serviceleistungen besser geplant und durchgeführt werden.“

    Glückliche und zufriedene Kunden

    Die Arbeitsbelastung von Charlottes Team nahm stark ab seit die Daten nun online sind, da Anrufer oftmals zur InfoBank verwiesen werden können. Auch Benutzer finden es angenehm, dass sie Analysen einfach und intuitive online machen können.

    Hat InstantAtlas etwas bei Diabetes UK verändert? Das Personal ist sich sehr sicher darüber, dass es das hat.

    Gosden fasste zusammen: „InstantAtlas ist eine Kommunikationsplattform, die uns sehr bei der Umsetzung unserer Mission unterstützt, das Leben der Diabetiker zu verbessern. Unsere Geschäftsleitung, unsere Pressestelle und unsere Kampagneteams finden InstantAtlas fantastisch.“

     
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