InstantAtlas Praxisbeispiel – Australian Early Development Index

Mit interaktiven Berichten den landesweiten Fortschritt im Bereich der frühkindlichen Entwicklung darstellen

Zwischen 2004 und 2008 führte das Team des „Australian Early Development Index“ (Index der frühkindlichen Entwicklung) das Pilotprojekt „Building Better Communities for Children“ (bessere Gemeinden für Kinder bauen) durch. Es wurde in 60 Gemeinden ganz Australiens durchgeführt (ausgenommen: das Northern Territory). Mehr als 56.000 Kinder und über 3.000 Lehrer waren daran beteiligt. Dabei wurde erhoben, wieweit Kinder in den verschiedenen Gemeinden entwickelt sind.

Ab 2009 wurde das Projekt vom Staat finanziert. Es wurden die Ergebnisse von 261.203 Kindern zusammengetragen. Dies entspricht 98% der 5jährigen Kinder Australiens. Der AEDI ist nun ein Bevölkerungszensus und hat eine Übersicht der Kindesentwicklung in den Gemeinden Australiens erstellt. Das „Centre for Community Child Health“ (Teil des „Murdoch Children’s Research Institute“) des „The Royal Children’s Hospital“, Melbourne, führt dies in der Zusammenarbeit mit dem „Telethon Institute for Child Health Research“, Perth, durch.

Wir haben Megan Harper, GIS Analyst am AEDI, interviewt, um mehr darüber zu erfahren, welche Rolle InstantAtlas bei der Darstellung der AEDI-Ergebnisse hatte.

Wie alles begann

Das „AEDI National Support Centre“ fing InstantAtlas Mitte 2008 zu benutzen. Es hatte zuvor andere Möglichkeiten erkundet. Sie fanden jedoch, dass die Software von GeoWise die Beste sei, um ihre Daten darzustellen. InstantAtlas wird bereits von den meisten Gesundheitsämtern Großbritanniens verwendet. Außerdem hat Megan bereits die Arbeit der „Melbourne University“, die Webseite „Community Indicators Victoria“ (http://www.communityindicators.net.au/), und John Glovers Karten, “Southern Australian Public Health Unit Atlases“ (http://www.publichealth.gov.au), gesehen.

Im Dezember 2009 gab die damalige stellvertretende Premierministerin, Julia Gillard, die Veröffentlichung der AEDI-Ergebnisse bekannt. GeoWise hat dabei und beim Einhalten der Frist, laut Megan, eine herausragende Rolle gespielt.

Den Anforderungen entsprechen

Die Statistiken der Webseite zeigen, dass die AEDI-Webseite http://maps.aedi.org.au/ sehr besucht ist. Zu den Nutzern zählen bundesstaatliche, staatliche und kommunale Ämter sowie kommunale Gruppen und gemeinnützige Organisationen. Regierungsvertreter finden auf der Webseite Informationen zum Entwicklungsniveau der Kinder auf Gemeindeebene. Man kann mit den online-Karten eine Gemeinde auswählen und dann das Entwicklungsniveau der 5jährigen sehen.

Megan sagt: „Mit InstantAtlas können wir die Ergebnisse benutzerfreundlich darstellen. Aus der Sicht eines GIS-Administrators ist die Software einfach zu verstehen. Die Unterstützung von GeoWise war fantastisch. Sie waren immer offen gegenüber unseren Verbesserungsvorschlägen für ein mögliches Software-Update.“

Kürzlich wurde die Webseite als Finalist für den „Australien and New Zealand Best Practice Awards 2010“ in der Kategorie „website openness“ (Transparenz & Durchschaubarkeit der Webseite) nominiert. Dies spiegelt wider, wie einfach die InstantAtlas Software zu benutzen ist.

Weitere Entwicklungen

Im Dezember 2010 werden neue Daten auf der Webseite veröffentlicht. Das Team hofft, die neuste InstantAtlas Vorlage zu benutzen, um damit eine erweiterte Kartenanwendung zu bieten. Die Integration von Google Maps wird einen bedeutsamen Vorteil schaffen. Megan glaubt, dass dies größere Funktionsfähigkeiten mit sich bringt und es Nutzern helfen wird, die Daten in den nationalen Kontext zu setzen und zu verstehen. Das AEDI will 2011 möglicherweise das Zeitseriendiagramm in die Berichte integrieren. Damit kann man sehen, wie sich das Entwicklungsniveau der Kinder auf Gemeindeebene über die Zeit verändert.

Hauptvorteile

  • Das „AEDI National Support Centre“ kann die nationalen Daten auf eine einfache und verständliche Weise präsentieren
  • GeoWise hat das AEDI außerordentlich dabei unterstützt, die Frist einzuhalten
  • Die GIS Analysten des AEDI fanden InstantAtlas einfach zu benutzen. Außerdem fanden sie, dass die Support Dokumente, die online zu finden sind, sehr umfangreich sind
  • Es ist einfach, neue geographische Daten in die bereits existierenden Karten zu integrieren. Dadurch ist eine komplexere und bedeutungsvollere Datenanalyse möglich


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