Praxisbeispiel: The Institute for Health Metrics and Evaluation

Hintergrundinformationen

Das „Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME)“ (Institut für Gesundheitskriterien und Evaluation) ist ein unabhängiges Forschungszentrum an der „University of Washington“. Das IHME will hochwertige Informationen über die Gesundheit der Bevölkerung, seiner Determinanten und die Leistung von Gesundheitssystemen zur Verfügung stellen. Es versucht dies dadurch zu erreichen, indem sie die Arbeit anderer katalysieren, und Forscher und Entscheidungsträger weiterbilden.

Wir haben Peter Speyer, den Direktor der Datenentwicklung, interviewt, um mehr darüber herauszufinden, wie das IHME Datenpräsentationssoftwares benutzt, um Gesundheitstrends zu erklären und diejenigen Bereiche herauszufiltern, die Beachtung benötigen.

Er erklärt, dass das IHME meist bereits vorhandene Daten benutzt, um Schätzwerte für Indikatoren zu entwickeln, die weltweit von Entscheidungsträgern genutzt werden können. Ferner können sie von denjenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten, benutzt werden, um die Effektivität ihrer Gesundheitssysteme zu bewerten. Er sagt: „Wir benutzen eine Reihe von Indikatoren und Schätzungswerten von denen wir glauben, dass sie Entscheidungsträgern und Politkern helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.“

Wie alles begann

Das IHME veröffentlicht Daten und Indikatoren in verschiedenen Formaten. Es ist immer auf der Suche nach innovativen Wegen, um ihre Arbeit zu präsentieren. Interaktivität spielt dabei eine wichtige Rolle. Dies führte das IHME zu InstantAtlas. Nach der Demonstration von InstantAtlas an ihrem Institut beschlossen Peter und seine Kollegen, die Software zu benutzen, da es ein intuitives Benutzerinterface hat und die Möglichkeit bietet, Daten mittels Vorlagen zu präsentieren, die aus Karten und anderen Visualisierungsoptionen bestehen. Da die meisten Analysen des IHMEs Zeitserien-Daten umfassen, ist die „Play“-Funktion besonders hilfreich für die Nutzer. Sie können dadurch die Veränderungen über eine bestimmte Zeit sehen, und Muster und Trends untersuchen.

Den Anforderungen entsprechen

Ein vielfältiges Publikum mit verschiedenen Wissensständen und Fachkönnen interessiert sich für die Arbeit des IHME. Es reicht von Forschern, die es gewöhnt sind mit großen Datensätzen zu arbeiten, über Entscheidungsträger, Programmmanagern und anderen, die primär über die IHME Webseite über die Daten erfahren. Peter sagt: „InstantAtlas ist ein Hilfsmittel für diese Nutzergruppe, egal ob sie Ergebnisse visualisieren wollen, Trends erforschen oder nach Mustern suchen.“ Die Rückmeldungen derer, die die Visualisierung des IHME genutzt haben, waren alle sehr positiv. Ferner sieht es das IHME als großen Vorteil an, dass die InstantAtlas Berichte mittels eines Laptops auch ohne einen Internetanschluss präsentiert werden können. Dies ist sehr hilfreich für Vorträge, Konferenzen und andere Präsentationen außer Haus.

Weitere Entwicklungen

Das IHME erstellt derzeitig für jede Publikation entsprechende InstantAtlas Berichte. In Zukunft will das IHME all seine Ergebnisse in einer großen Datensammlung präsentieren. Dafür werden sie InstantAtlas nutzen, so dass die Ergebnisse auf einer Karte präsentiert werden können und die Daten „eine Geschichte erzählen“.

Hauptvorteile

  • Die Daten werden auf einer innovativen und nutzerfreundlichen Weise präsentiert
  • Nutzer ohne GIS oder Kartierungskenntnisse können die Daten räumlich erkunden
  • Ein großes und diverses Publikum kann aufgrund der Software die Daten des IHME einsehen
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